Sicherheit

Safety first – auch wenn es um grünen Strom geht.

Was genau ist eigentlich ein Balkonkraftwerk? Wie sieht es aus? Brauche ich einen Elektriker zur Inbetriebnahme? Was passiert bei einem Stromausfall? Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema auseinandersetzt, hat viele Fragen. Hier gibt’s die Antworten.

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Ja, unsere Anlagen sind sicher – das haben vielfältige Tests sowie die in der Region Bremen installierten Balkonkraftwerke über mehrere Jahre eindeutig gezeigt. Überdies wird die VDE 0100 AR 4105 eingehalten.

Hier von einer Gefahr für “Leib und Leben” zu sprechen, wie es etwa der VBEW suggeriert, ist nicht sinnhaft.

Dazu empfiehlt Laudeley Betriebstechnik die Reduktion der Sicherung des entsprechenden Stromkreises von 16 auf 10 A. VDE-konform durch einen Elektriker ist auch die Umwandlung des Endstromkreises, an den die Module angeschlossen sind, in einen Versorgungskreis problemlos möglich (durch Außerbetriebnahme einzelner Steckdosen). Außerdem soll eine Anzeige der Inbetriebnahme beim Energieversorger oder Netzbetreiber erfolgen.

Nein. Je nach Anzahl der Module werden aufgrund der Ausrichtung der Balkonkraftwerke 50 bis 300 Watt ins Hausnetz eingespeist. Damit ist eine Überlastung des Stromnetzes nicht möglich.

An einer Steckdose dürfen maximal 4 Module der 300er-Serie angeschlossen werden.

Die Steckverbindungen sind wasserdicht. Sie sind geschützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Zusätzlich besteht ein vollständiger Berührungsschutz sowie Schutz gegen das Eindringen von Staub.

Nein. Uns ist von unseren zufriedenen Kunden kein Fall bekannt, in dem häufig eine 16- Ampere-Sicherung herausgeflogen wäre. Die Ströme, die von den Balkonkraftwerken kommen, sind zu gering.

Strom nimmt immer den Weg des geringsten Widerstandes. Dies machen sich die Balkonkraftwerke zunutze. Bei der Hausnetzeinspeisung wird der Strom nicht – wie üblich – nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ins öffentliche Stromnetz eingespeist und an den regionalen Stromversorger verkauft. Vielmehr wird der Strom direkt im Hausnetz verwendet – und entsprechend selbst verbraucht. Der Strombezug vom Energieversorger verringert sich um die selbst erzeugte und verbrauchte Menge Strom.

Nein, der Stecker verfügt über eine selbstwirkende Freischaltstelle. Dadurch fließt nur dann Strom, wenn zugleich die Netzspannung ansteht. Zieht man den Stecker aus der Dose, wird der Stromfluss innerhalb von Millisekunden abgeschaltet.

Nein. Wenn mit den Produkten von Balkonkraftwerk sorgsam und entsprechend des Betriebshandbuchs umgegangen wird, besteht keinerlei Brandgefahr.

Der Hersteller garantiert die Einhaltung der Sicherheitsstandard für steckbare Stromerzeugungsgeräte nach VED 0100 551. Sie erkennen das z. B. daran:

  • am Stecker ist der maximale AC-Strom des Gerätes in Ampere angegeben
  • das Solargerät ist mit dem VDE-Siegel für sichere Stromerzeugungsgeräte
    gekennzeichnet
  • Wechselrichter und Modul stammen aus deutscher Produktion
  • der Wechselrichter hält die VDE Norm AR 4105 ein

Nein. Wenn eine Schuko-Steckdose vorhanden ist und die technische Gestaltung des verwendeten Gerätes die geltenden Sicherheitsstandards einhält, ist die Nutzung zulässig. Wenn eine neue Steckdose gesetzt werden soll, empfiehlt die DGS die Steckverbindung nach DIN VDE 0628-1 (Wieland RST20i3).

Nein. Deshalb muss nach unseren Standards jedes Balkonkraftwerk in einer festinstallierten Steckdose angeschlossen werden. Nur dann nicht, wenn die Module durch ein Verbindungsset von uns verbunden werden. Dies gilt für max. 6 Module je 300 Watt.

Ja, bei größeren Kraftwerken mit 4 oder mehr Modulen empfehlen wir, die entsprechende Sicherung von 16 auf 10 Ampere zu reduzieren. Alternativ kann der entsprechende Stromkreis durch einen Elektriker in einen Versorgungskreis umgewandelt werden. Hierzu wird es in Zukunft neue, noch einfachere Lösungen geben.

Selbstverständlich werden die entsprechenden Garantien der Komponenten-Hersteller weitergegeben. Das Solarmodul verfügt über eine Leistungsgarantie von 30 Jahren. Der Wechselrichter hat 10 Jahre Garantie.

Selbstverständlich verfügen alle Produkte und Komponenten, die von BKV / Laudeley Solar Technik GmbH & Co. KG vertrieben werden, über eine entsprechende CE-Kennzeichnung.

Nein, wenn nicht mehr als 600 Watt (ca. 3 m2) an einem Hausanschluss betrieben werden, reicht die Energie nicht aus, um eine normgerechte Elektroinstallation zu überlasten. Darauf basieren auch die Bagatellregelungen in Nachbarländern: In Österreich (600 W), in der Schweiz (600 W/2,6A) und in Portugal (200 W). Dennoch empfehlen wir bei älteren Installationen mit Schraubsicherungen, die Sicherung des Stromkreises mit Solar-Gerät durch die nächst kleinere Sicherung auszutauschen.

Stecken Sie ein Verbrauchsgerät (z. B. Radio oder Lampe) in die Steckdose, an der das Solar-Gerät betrieben werden soll. Schalten Sie eine Sicherung nach der anderen aus, bis das Verbrauchsgerät abschaltet. Markieren Sie die Sicherung, schalten Sie die Sicherung wieder ein und fahren Sie mit den anderen Sicherungen fort. Sollte nur eine Sicherung das Gerät abschalten, haben Sie den Stromkreis identifiziert. Sollten mehrere Sicherungen den Stromkreis abschalten, ist eine davon die Hauptsicherung. Die Hauptsicherung erkennen Sie daran, dass Sie auch andere Stromkreise abschalten. Die andere Sicherung ist die Sicherung des entsprechenden Stromkreises.

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Offen, ehrlich und einfach erklärt – so leicht geht grüner Strom.

Balkonkraftwerk-Erfinder Dipl.-Ing. Holger Laudeley alias Mr. Energiewende erklärt und veranschaulicht Ihnen die zahlreichen Vorteile der Mini-Photovoltaik-Anlagen für die Steckdose.